Figurine07
 
 
 
 
 
Mathe-Geschichte(n) mit Spaß lernen

 
Abakus - Die Subtraktion
 
     
 

So nachdem du das Addieren gelernt hast, verspreche ich dir, dass du mit dem Subtrahieren auch keine Probleme hast. Wir machen es uns aber etwas einfach, indem wir auf negative Ergebnisse verzichten, d.h. solche Aufgaben wie 23 - 55 = - 32 machen wir nicht.


Bequemer rechnest Du mit diesem Online-Abakus oder mit diesem Java-Abakus.

 
     
 

43 - 26

Du gibst die Zahl 43 in den Abakus ein. Jetzt müsstest du von der 3 die 6 subtrahieren. Geht natürlich nicht. Wie beim Addieren musst du ein wenig tricksen. Du ziehst zunächst 10 ab und addierst 4. Die 10 zu subtrahieren ist einfach, du schiebst schlicht eine gelbe Perle in der 2. Spalte zurück. Aber die 4 in der 1. Spalte zu addieren macht schon wieder Schwierigkeiten. Ich seh, du kannst es. Statt 4 zu addieren, addieren wir 5 und subtrahieren 1.

 
 

43
 



- 10
 


+ 4 (= + 5 - 1)
 

- 20
 

Jetzt musst du noch 20 subtrahieren, d.h. du schiebst zwei 1-wertige Perlen in der 2. Spalte zurück. Der Abakus zeigt das Endergebnis 17.


= 17
 
 
     
 

11 000 - 5 = 10 995

Wat nu? In der 1. Spalte kannst du keine 5 Perlen zurück schieben, d.h. 5 subtrahieren. Noch gibt es sie nicht. Du nimmst den Tausender und wandelst ihn in 10 Hunderter um, d.h. in der 4. Spalte schiebst du die eine 1-wertige Perle zurück und ersetzt sie in der 3. Spalte duch eine 5-wertige und fünf 1-wertige. Jetzt machen wir dasselbe Spiel. Wir ersetzen einen Hunderter durch 10 Zehner, dann einen Zehner durch 10 Einer. Jetzt kannst du in der 1. Spalte 5 subtrahieren.

 
 

11 000
 

= 11 000
 

= 11 000
 

= 11 000
 

11 000 - 5
 

= 10 995
 
 
     
 

Bei Dezimalzahlen musst du die Kommastelle wieder im Kopf behalten, ansonsten läuft die Subtraktion wie oben.

 
     
 
 
     
Diese Seite wurde zuletzt am Sonntag 21 September, 2008 22:36 geändert.
© 2002 Wolfgang Appell

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Römischer Handabakus (Replikat)
Original im Thermenmuseum Rom

Mit 11cm * 7cm entstand 300 v. Chr. dieser erste Taschenrechner. Er besteht aus einer Bronzeplatte mit senkrechten Schlitzen in denen die "claviculi“ (Nägelchen) verschoben werden konnten.