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Einquartierungs-Regulativ im Inlande
1) Wenn eine Truppe im Inlande marschiert oder cantoniert, so erhält der einquartierte Unteroffizier oder Soldat vom Quartierträger Wohnung und Beheizung und Beleuchtung entweder in besonderem Zimmer oder in der Wohnstube des Quartierträgers, dann ein Bett oder in dessen Ermangelung frisches Stroh; ferner, wenn nicht eine Menage statt findet, täglich eine nahrhafte Suppe, Gemüse mit 1/2 Pfund Fleisch oder statt dessen eine ergiebige Mehlspeise, 1 1/2 Pfund gutes Brod, und 1/2 Maaß Bier oder (in der Pfalz) 1/2 Maaß Wein oder 1/16 Mß. Branntwein. Dafür erhält der Quartierträger täglich per Kopf eine Vergütung von 10 kr., und zwar 5 kr. vom K. Aerar und 5 kr. aus der Löhnung des Mannes, welch letzterem auch die brodportion (wegen Kostportion auf dem Lande) einbehalten bleibt.
unter der Semmel geht's weiter
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Bei dieser Verpflegung wird auch ein Weib als ein, und zwei
Kinder ebenfalls als ein Kopf gerechnet. Die Eltern (Männer)
haben nach diesem Maaßstabe per Kopf 3 kr. Vergütung
beizutragen. Hiebei passirt jedoch nur die reglementmäßige
Anzahl der Kasernenweiber, d.i. per Regiment 24 aus dem Stande
der Unteroffiziere und Gemeinen.
Für die Pferde werden die nöthigen Plätze
in den Ställen gegeben, und die gebührende Fourage-Ration
gegen baare Vergütung geliefert. Das Stroh muß,
als zur Last der Einquartierung gehörig, von dem Quartierträger
unentgeldlich abgebenen werden, wofür im jedoch der Pferdedünger
auch unentgeldlich überlassen bleibt.
Anmerkung:
Einem Chevaulegers-Pferde standen täglich 1/30 Scheffel
Hafer, 9 Pfund Heu und 3 Pfund Stroh zu. Die Fourage-Gebühr
betrug 18 Kreuzer. Wie viel für das unentgeltlich abzugebende
Stroh davon abgezogen wurde, weiß ich nicht zu sagen.
2) Bei Versetzung Einzelner findet die nämliche Einquartierung
und Verpflegung statt. Im Falle der Erkrankung während
des marsches wird solchen einzeln versetzten oder commandirten
Individuen 1/4 Vorspannswagen bis zum nächsten Militär-Krankenhause
gegeben. Verheirathete mit minderjährigen Kindern, dann
die in das Invalidenhaus und in die Veteranenanstalt einzeln
Versetzten erhalten nebst der oben bezeichneten Verpflegung
noch 12 kr. für jede stunde (statt Vorspann), wobei der
vorschriftsmäßige Stundenzeiger zur Berechnung
zu nehmen ist.
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Trommler des 11. Infanterie-Regiments
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Rechnen mit Spaß lernen
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Königl. Bayer. Armee-Mathematik
(5)
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Vergelt's Gott für dein Lob gestern
und servus erst einmal! Heute wollen wir uns mit der
direkten und indirekten Proportionalität beschäftigen.
Der Inhalt der Aufgaben stammt meist aus dem militärischen
Alltag der bayerischen Armee. Lass dir für die
Aufgaben viel Zeit. Außer für die erste
hier, darfst du für fast jede dieser Aufgaben
1 Schulstunde brauchen, manchmal sogar mehr. Ist ja
auch viel zu lesen nebenher und Taschenrechner gilt
nicht. Dies nur ein Hinweis für meine schon "fast"
erwachsenen User-Schüler. Viele leben mit der
Lebenslüge: Rechnen, Mensch das kann ich!
Aufgabe 64
12 Mann fertigten in einem Tage 1000 Patronen; wie
viele Mann sind nöthig, um in gleicher Zeit 1750
solcher Patronen zu vollenden?
Aufgabe 65
Die Stampfzeit für einen Kriegspulver-Einsatz
ist 14 Stunden, wenn jeder Stampf in einer Minute
48mal herunterfällt, (was bei normalem Wasserstande
Statt hat.) Um wie viel muß nun die Stampfzeit
verlängert werden, wenn (wegen verminderten Wasserstandes)
der Stampf per Minute nur noch 28mal herabfiele?
Also hier muss ich dir ein wenig den
Hintergrund der Aufgabe erklären. Mit Stampf
ist hier kein Kartoffelbrei gemeint. Hier wird in
einer Pulvermühle Schießpulver hergestellt.
Das Bild unten ist der einzige Stampf, den ich im
großen, weiten Web gefunden habe. Er zeigt einen
handbetriebenen Stampf aus der Renaissance, also um
etwa 1450. Aber das Prinzip des Stampfs ist bei der
Schießpulverherstellung bis ins 19. Jahrhundert
gleich geblieben.
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Eine recht oft in kriegstechnischen Handbüchern
erwähnte Rezeptur nennt sechs Teile Salpeter,
einen Teil Schwefel und einen Teil Lindenholzkohle
als ideales Mengenverhältnis für Schießpulver.
In der Pulvermühle wurden zuerst der Schwefel
und die Holzkohle gereinigt, zerstoßen
und gemischt. Der Kalisalpeter wurde in heißer
Salpetersäure aufgelöst und dazugegeben.
Diese Mischung, die je nach Verwendungszweck
noch mit Wasser, Essig, Branntwein, aber auch
mit dem Urin eines Mannes (stell dir vor, da
wurde einfach hineingepinkelt), angefeuchtet
wurde, kam dann in die Stampfen und wurde dort
fein zerstoßen und durchgemischt.
Pulverstampfen sind muldenförmige Tröge,
die entweder handbetrieben mit federnd aufgehängten
Stampfbalken arbeiteten oder durch Tiergöpel,
Tret- oder Wasserräder angetrieben wurden.
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Im Abstand von jeweils einer halben Stunde mußten
die Stampfen angehalten und die Masse umgerührt
werden. Alle drei Stunden wurde der Brei aus den einzelnen
Stampflöchern des Grubenbaums genommen, zusammengemischt,
angefeuchtet und erneut in die Löcher des Grubenstocks
verteilt. Dieser Vorgang wurde 30 bis 36 Stunden lang
wiederholt. Bei unserem Stampf handelt es sich um
einen mit Wasserkraft betriebenen Stampf, da war die
Stampfzeit natürlich kürzer.
Danach wurde das Pulver gekörnt, indem die noch
feuchte Masse durch die Löcher eines Siebes getrieben
wurde. Die Körnung bewirkte eine engere Berührung
der Pulverteilchen und bewirkte ein gleichmässiges
Abbrennen. Durch die Wahl der Korngröße
konnte das Pulver darüber hinaus auf das jeweilige
Geschütz abgestimmt werden.
So jetzt aber ran an die Aufgabe!
Aufgabe 66
Als das Scheffel Korn 7 fl. 58 kr.
kostete, wurde die tägliche Brodportion mit 2
kr. 5 hl. vergütet. Was kann diese Vergütung
betragen, wenn der Preis des Scheffels auf 11 fl.
5 kr. steigt.
Außer seiner Löhnung erhielt
der bayerische Soldat täglich eine Brotportion
zu 1,5 Pfund Brot, welche aber meistens in Geld vergütet
wurde. Die Höhe der Vergütung richtete sich
nach dem Getreidepreis des vergangenen Monats.
Aufgabe 67
Als das Scheffel Weizen 12 fl. 21
kr. kostete, wog der Groschenwecken von Weizen 18
Loth 3 Quint. Was wird derselbe wiegen, wenn das Scheffel
16 fl. kostet?
Um hier den Dreisatz anzusetzen brauchst
du wirklich Gehirnschmalz. Was, du weißt schon
wieder nicht mehr, wie viel Quint auf 1 Loth kommen?
Also gut nur ganz kurz:
1 Loth = 4 Quint
= 17,5 g
Genaueres über die
Gewichtsmaße in Bayern kannst du auf Seite 1
dieser Reihe nachlesen. Was ein Groschenwecken ist?
Na gut, du hast das Wort noch nie gehört, aber
eigentlich hat dir der liebe Gott ein Hirn gegeben
und ich versichere dir, deines funktioniert so gut
wie bei jedem anderen Menschen. Das Wort "Wecken"
hättest du schon gewusst? Ein Wecken ist eine
Semmel? Kunststück bei meinem Bild. Aber du hast
recht. Heute versteht man meistens unter einem Wecken
eine Semmel (ein Brötchen für die Preußen).
Aber ein Groschenwecken war keine Semmel. Schau dir
einmal das Gewicht an. 18 Loth 3 Quint das sind 328,125
g. Das ist schon eine Monstersemmel oder besser ein
kleines Weißbrot (da aus Weizen).
Warum heißt der
Groschenwecken "Groschenwecken"? Richtig,
weil er 1 Groschen kostet. Was hat nun dein bayerischer
Großvater vom Großvater deines Vaters
unter einem Groschen verstanden? Auch schon wieder
vergessen?
1 Groschen in Bayern
= 3 Kreuzer
Weißt du, warum
ich Pauker geworden bin, weil ich ein optimistischer
Masochist bin. Verstehst du nicht? Forget it! Was
passiert heute, wenn der Preis für Weizenmehl
steigt? Die Bäcker erhöhen ihre Preise.
Was passierte damals 1845? Nix mit Preiserhöhung,
ein Groschenwecken muss einen Groschen = 3 Kreuzer
kosten. Was blieb den Bäckern damals übrig?
Sie passten das Gewicht des Wecken ihren Einkaufspreisen
für Weizen bzw. Weizenmehl an. Alles klar? Dann
Anlauf zum Dreisprung, ääähh Dreisatz.
Aufgabe 68
Eine Abtheilung braucht,
um einen bestimmten Ort zu erreichen, 15 Tage, wenn
sie täglich 8 Stundensäulen zurücklegt.
Da sie aber 5 Tage früher ankommen soll, so fragt
es sich, wie viele Säulenstunden sie nun täglich
zurücklegen müsse.
1 Poststunde (Säulenstunde)
= 1/2 Meile = 12703 Fuß = 3707,5 Meter
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Aufgabe 69
Jemand, der wöchentlich 4 fl. 18 kr. 3 pf. ausgibt,
reicht mit seinem Gelde 112 Tage. Ein anderer, welcher
die nämliche Summe Geldes besitzt, verbraucht
wöchentlich 5 fl. 45 kr.; wie lange reicht er
mit seinem Gelde?
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Aufgabe 70
Aus Erfahrung ist bekannt, daß der Schall in
einer Secunde 1168 bayer. Fuß zurücklegt;
und jemand kennt aus Beobachtung seiner Taschenuhr,
daß sie 4 4/5 Spindelschläge in einer Secunde
macht. Wenn nun dieser zwischen dem gesehenen Blitze
und dem gehörten Knalle einer in der Entfernung
abgefeuerten kanone 11 1/2 solche Spindelschläge
zählen kann, wie weit ist er vom abgefeuerten
Geschütze entfernt?
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Aufgabe 71
Wie viel Blei braucht man zum Gießen von 10
000 Kugeln der bayerischen Muskete, von denen jede
1 Loth 2,47566 Quint (nach bayerischen Gewichte) wiegt;
wenn beim Gießen 3 3/4 Procent Blei verloren
geht.
Aufgabe 72
Bei einem Versuche gaben 24 Pfund 29 1/2 Loth Brodteig
20 Pfund 25 Loth gut ausgebackenes Brod. Wie viel
Teig muß daher zu einem Laib Brod genommen werden,
der nach dem Ausbacken noch 3 Pfund wiegen soll?
Jetzt mecker doch nicht immer über
meine Rechtschreibung. Das ist die Rechtschreibung
von vor 170 Jahren!
Aufgabe 73
Zur Anfertigung des Knallpulvers,
(welches zur Füllung der Zündhütchen
dient), werden 50 Theile chlorsaures Kali auf 25 Theile
Schwefel und 15 Theile Schwefelantimon genommen; wie
viel Lothe und Quint muß man von jedem dieser
Bestandtheile nehmen, um 1 1/2 Pfund von diesem Pulver
zu erhalten?
Aufgabe 74
Ein Jäger-Bataillon zu 1174
Mann soll in 4 Dörfern A, B, C und D Winterquartiere
beziehen. Die Dislocirung soll nach der Anzahl der
Feuerstellen dieser Dörfer geschehen. Wie viel
Mann treffen daher auf jedes, da A 46, B 35, C 70
und D 52 Feuerstellen zählt?
Dislocirung = Verteilung
Aufgabe 75
Die Unteroffiziere eines Infantrie-Regiments
vereinigten sich zu einem Feste, dessen Kosten für
Musik und dergleichen sie unter sich im Verhältnisse
ihrer Löhnungen theilen wollen. Es beliefen sich
diese Kosten auf 16 fl. 17 kr., und anwesend waren
11 Feldwebel, 23 Sergeanten und 45 Korporäle.
Man finde nun a) den Kostenantheil jeder Charge und
dann was hievon jeden Einzelnen trifft.
Über die Löhnungen in der
bayerischen Armee lass ich mich am rechten Heftrand
aus!
Aufgabe 76
Bei mehreren Versuchen erhielt man
aus 16 Pfund Roggenmehl, 3 Pfund 10 Loth Wasser zum
Anmachen des teiges, 1 Pfund 14 Loth Sauerteig, 12
loth Salz und 20 Loth Wasser zum Ausarbeiten des Brodes,
20 Pfund gutes Brod. Wie viel von jedem dieser Bestandtheile
wird man nehmen müssen, um 700 Portionen oder
1050 Pfund Brod zu backen?
Aufgabe 77
Vier Compagnien sollen eine Schanze
von 150 Fuß Länge aufwerfen. Wenn nun die
1te Compagnie mit 38 Mann Abends 9 Uhr, die zweite
mit 52 Mann Abends 10 Uhr, die dritte mit 41 Mann
um 11 Uhr und die vierte mit 19 Mann erst Morgens
um 1 Uhr zur Arbeit kommen kann, wie muß dann
die Länge vertheilt werden, da die schanze Morgens
4 Uhr vollendet seyn kann und soll?
Aufgabe 78
In eine Kiste, deren Länge
3' 4'' Ddz., Breite 2' 7'' Ddz. und Tiefe 2' betrug,
gingen 8 Zentner 78 Pfund 13 Loth Pulver; wie viel
Pulver wird in eine Kiste gehen, die 1 1/2 Fuß
lang, 9'' Ddz. breit und 6'' Ddz. tief ist?
Ddz. ist die Abkürzung für
"duodezimal", d.h. hier wird die Zwölfereinteilung
benutzt.
1' = 12'' = 144''
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Lösungen |
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Diese Seite wurde zuletzt am
Mittwoch 16 September, 2009 18:23
geändert.
© 2002 Wolfgang Appell
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Stutzenschütze
Was du hier siehst ist ein bayerischer
Stutzenschütze der Linieninfantrie aus dem Jahre 1814. Weißt
du noch, was ich dir über den Unterschied zwischen Stutzen
und Muskete erzählt habe?
So ein Stutzen hatte im Gegensatz
zur Muskete einen kurzen, gezogenen Lauf. Dieser gezogene Lauf
gab der Kugel einen Drall mit. Durch diesen Drall flog sie in
Luft viel stabiler. Eine Musketenkugel die torkelte dagegen geradezu.
Kurz und gut so ein Stutzen war viel treffsicherer.
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K.B. Armee Infantrie
Tägliche Löhnungen 1842
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Charge
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kr.
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Compagnie
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| Feldwebel u. Oberjäger |
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30 |
| Sergeant u. Unterjäger |
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18 |
| Corporal |
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15 |
| Vice-Corporals-Zulage |
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4 |
| Tambour 1ter Classe |
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8 1/2 |
| Tambour 2ter Classe |
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7 1/2 |
| Hornist 1. Cl. |
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15 |
| Hornist 2. Cl. |
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13 |
| Pioniere, Gefreite u. Gemeine III. Capitulation |
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9 |
| Pioniere, Gefreite u. Gemeine II. Capitulation |
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8 1/2 |
| Pioniere, Gefreite u. Gemeine I. Capitulation |
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7 1/2 |
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Unterstab
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| Auditoriats-Actuar |
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26 1/2 |
| Musikmeister u. Stabshornist |
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30 |
| Regiments-Tambour |
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30 |
| Bataillons-Tambour |
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15 |
| Hoboisten 1. Cl. |
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18 |
| Hoboisten 2. Cl. |
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15 |
| Profos |
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18 |
| Profosen-Gehilfe |
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7 1/2 |
| Büchsenmacher |
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7 1/2 |
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Löhnung erhielt der bayer. Soldat nur für "Präsenztage",
also für die Tage, die er der K.B. Armee zur Verfügung
stand. Für Kranke und Beurlaubte gab es weder Löhnung
noch die Brotportion (siehe Aufgabe 66).
War der Soldat mit der silbernen Medaille ausgezeichnet wurde die
Löhnung um die Hälfte erhöht., bei einer goldenen
Medaille sogar verdoppelt. Diese Zulage bekam er auch bei Krankheit
und Urlaub.
Eine Capitulation ist eine sechsjährige Dienstzeit. Die 1.
Capitulation sind die ersten 6 Dienstjahre und die 2.Capitulation
demnach die Dienstjahre 7 bis 12 usw.
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Trompeter des am 16. Juli 1814 aufgestellten Regiments
Garde du Corps
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K.B. Armee Cavalerie
Tägliche Löhnungen 1842
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| |
Charge
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kr. |
| |
Escadron
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1ter Wachtmeister |
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32 |
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2ter Wachtmeister |
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20 |
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Corporal |
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17 |
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Vice-Corporals-Zulage |
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4 |
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Trompeter 1.Classe |
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20 |
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Trompeter 2.Classe |
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15 |
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Schmid |
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17 |
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Sattler |
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24 1/2 |
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Gefreite u. Gemeine III. Capitulation |
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11 |
| |
Gefreite u. Gemeine II. Capitulation |
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10 1/2 |
| |
Gefreite u. Gemeine I. Capitulation |
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9 1/2 |
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Unterstab
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Auditoriats-Actuar |
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26 1/2 |
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Stabstrompeter |
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30 |
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Profos |
|
20 |
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Profosgehilfe |
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9 1/2 |
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Büchsenmacher |
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9 1/2 |
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|
bayer. Kanonier der Fußartillerie
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|
K.B. Armee Artillerie
Tägliche Löhnungen 1842
|
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| |
Charge
|
|
kr. |
| |
|
|
|
| |
Oberfeuerwerker |
|
40 |
| |
Unterfeuerwerker |
|
30 |
| |
Corporal |
|
20 |
| |
Trompeter 1.Cl.
Tambour 1.Cl.
Hornist 1.CL.
|
|
20 |
| |
Trompeter 2.Cl.
Tambour 2.Cl.
Hornist 2.CL. |
|
15 |
| |
Bombardier |
|
14 |
| |
Oberkanonier |
|
12 |
| |
Unterkanonier |
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8 1/2 |
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| |
Unterstab
|
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| |
Auditoriats-Actuar |
|
26 1/2 |
| |
Stabstrompeter |
|
30 |
| |
Profos |
|
23 |
| |
Profosgehilfe |
|
8 1/2 |
|
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| Die Corporalslöhnung von 20 kr. trat erst in
der zweiten sechsjährigen Dienstzeit nach bestandener Prüfung
ein; in der ersten Capitulation betrug die tägliche Löhnung
17 kr. |
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